Die drei verschiedenen Körpertypen - gymfanatics

Die drei verschiedenen Körpertypen

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Was ist eigentlich ein Körpertyp (Stoffwechseltyp)?

Der Körpertyp bzw. Stoffwechseltyp eines Menschen ist genetisch bedingt und kann weder durch intensives Training noch durch unterschiedliche Ernährungspläne geändert werden. Es wird grundsätzlich zwischen dem Mesomorph, Ektomorph und Endomorph unterschieden. Zusätzlich zu diesen Körpertypen gibt es noch den Begriff des Phänotyps. Dieser beschreibt die Menge aller Merkmale eines Organismus und somit sein Erscheinungsbild. Die Körpertypen sind zwar grundsätzlich sehr unterschiedlich, haben aber einen wichtigen Punkt gemeinsam: Jeder trainierende kann unabhängig von seinem Körpertyp seine sportlichen Ziele (also seinen Phänotyp oder auch Erscheinungsbild) durch optimale Trainingspläne, eine ausgewogene Ernährung und eiserne Disziplin erreichen.

 

Welche unterschiedlichen Körpertypen gibt es?

 

Mesomorpher Körpertyp

Der mesomorphe Körpertyp bietet die besten genetischen Voraussetzungen für einen optimalen Muskelaufbau. Klassische Kennzeichen sind eine naturgemäß athletische Form, dabei jedoch lediglich eine geringe Fettanlagerung, meist an Bauch und Hüfte. Der mesomorphe Körpertyp hat es sehr einfach Muskeln aufzubauen, nimmt bei schlechter Ernährung jedoch auch sehr schnell zu.
 
Die wichtigsten Kennzeichen des mesomorphen Körpertyps
 

  • athletischer Körper (breiter Brustkorb, breite Schultern)
  • dickere Haare und Haut
  • langes Gesicht mit markanten Gesichtszügen
  • geringe Fettanlagerung
  • gute Regeneration
  • schnelle Gewichtszunahme bei schlechter Ernährung
  • hat es leicht, Fett abzubauen

 

Optimales Training und Ernährung für den mesomorphen Körpertyp

Der mesomorphe Körpertyp besitzt genetisch bedingt bereits eine deutlich bessere Regeneration als andere Körpertypen. Dadurch ist er in der Lage, intensivere Trainingseinheiten mit kürzeren Regenerationsphasen zu kombinieren und so optimal Muskeln aufzubauen. Am besten kombiniert man ein intensives Training mit Cardio-Einheiten und einer fettarmen, proteinreichen Ernährung. Dadurch wird sichergestellt, dass Muskeln ohne größere Fettanlagerungen aufgebaut werden.
 

Ektomorpher Körpertyp

Ektomorphe Körpertypen bilden so ziemlich das genaue Gegenteil zum Mesomorph. Der ektomorphe Körpertyp tendiert zu einem schmächtigen und schmalen Körper und hat aufgrund eines extrem schnellen Stoffwechsels die größten Schwierigkeiten beim Aufbau von Muskelmasse.
 

Die wichtigsten Kennzeichen des ektomorphen Körpertyps

 

  • schmächtiger Körperbau (kleiner Brustkorb, schmale Schultern)
  • schmales Gesicht
  • dünne Haare
  • hat es sehr schwer Masse aufzubauen
  • schlechte Regeneration
  • lange Arme und Beine
  • lange und dünne Muskulatur
  • sehr geringe Fettspeicherung

 

Optimales Training und Ernährung für den ektomorphen Körpertyp

Aufgrund des extrem schnellen Stoffwechsels hat der ektomorphe Körpertyp oftmals Energieprobleme bei intensiven Trainingseinheiten. Im Optimalfall sollte man sich auf die Grundübungen wie das Kreuzheben, Klimmzüge und das Bankdrücken reduzieren und Beispielsweise einen Ganzkörpertrainingsplan verfolgen, bei dem mit wenigen Übungen der gesamte Körper effektiv trainiert wird. Dadurch, dass der ektomorphe Körpertyp nur sehr schwer Masse aufbauen kann, sollte die Ernährung vor allem viele gesunde Energielieferanten wie Reis, Kartoffeln oder Nudeln beinhalten, das ganze in Kombination mit viel Obst und Gemüse für die notwendigen Vitamine und Mineralien.
 

Endomorpher Körpertyp

Der endomorphe Körpertyp zeichnet sich durch eine sehr starke Fettspeicherung und dadurch eine rapide Gewichtszunahme bei falscher Ernährung aus. Er ist zwar in der Lage, sehr schnell Muskeln aufzubauen, hat jedoch oft Schwierigkeiten dabei, die Balance zwischen Muskelaufbau und Fettverbrennung zu finden. Der Endomorphe Körpertyp baut zwar sehr effektiv Muskeln auf, muss jedoch aufgrund seines trägen Stoffwechsels penibel auf die Ernährung achten. Im Gegensatz zum ektomorphen hat der endomorphe Körpertyp aufgrund der deutlich höheren Energiereserven keine Probleme mit langen und intensiven Trainingseinheiten.
 

Die wichtigsten Kennzeichen des endomorphen Körpertyps

 

  • weiche Muskulatur
  • kurze Arme und Beine
  • glatte und weiche Haut
  • breite Hüften mit einer starken Fettspeicherung
  • viele, sehr dünne Haare
  • rapide Gewichtszunahme bei falscher Ernährungspläne
  • sehr gute Regeneration
  • sehr langsamer Stoffwechsel

 

Optimales Training und Ernährung für den endomorphen Körpertyp

Aufgrund der sehr starken Fettanlagerung bei schlechter Ernährung muss diese für einen sauberen und fettfreien Muskelaufbau sehr Kalorienreduziert gestaltet werden. Die Trainingseinheiten sollte im besten Falle mit intensiven Cardio-Einheiten nach dem Training kombiniert werden, um neben einem guten Muskelaufbau auch eine sehr hohe Fettverbrennung zu erreichen. Für fortgeschrittene Athleten mit dem endomorphen Körpertypen eignen sich die Trainingssysteme HIT und PITT aufgrund ihrer hohen Intensität besonders gut. Amateure sollten entweder auf eine Variation des Ganzkörpertrainingsplans zurückgreifen oder einen 2er-Split in Betracht ziehen.

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