Herz-Kreislauf-System: Risikofaktoren und Vorbeugung von Erkrankungen - gymfanatics

Herz-Kreislauf-System: Risikofaktoren und Vorbeugung von Erkrankungen

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Der menschliche Körper stellt ein Gesamtkunstwerk von unglaublicher Komplexität dar. Die Wissenschaft der menschlichen Anatomie füllt unzählige Bücher. Mediziner und Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind tagtäglich damit beschäftigt, Erkrankungen zu erforschen und deren Ursachen zu bekämpfen. Betrachtet man die Statistiken der Todesfälle in Österreich und Deutschland, so ist unmittelbar zu erkennen, dass eine große Anzahl an Todesfällen einen direkten Zusammenhang zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweist.

 

Die Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Im Jahr 2009 gab es in Österreich 77.381 Todesfälle, davon waren ganze 43% auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. [1] In Deutschland konnte eine ähnliche Statistik beobachtet werden, im Jahr 2011 waren 40,2% der Todesfälle in der Bevölkerung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. [2]
 
Bei diesen Statistiken stellt sich die Frage, ob es gewisse Risikofaktoren gibt, die eine derartige Erkrankung begünstigen und vor allem, was man selbst tun kann um das Risiko einer solchen Erkrankung zu minimieren.
 

Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mangelnde Bewegung zählt neben einem erhöhten Alkoholkonsum, einer ungesunden Ernährung, Stress und Rauchen zu den größten Risikofaktoren für Herz-/Kreislauferkrankungen. Es ist ersichtlich, dass viele dieser Risikofaktoren auf eine falsche Lebensweise zurückzuführen sind und durch bewusste Entscheidungen wie Beispielsweise einer ausgewogenen und gesunden Ernährung und Verzicht auf Rauchen das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung minimiert werden kann.
 

Sport zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

„Sport ist die beste Medizin“. An diesem Spruch ist sehr viel Wahres dran. Mediziner sind davon überzeugt, dass ein aktives und sportliches Leben mit viel Bewegung ebenso wichtig sind bei der Minimierung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie der bewusste Verzicht auf eine ungesunde Ernährung oder Rauchen.
 
Sportliche Aktivitäten, vor allem Ausdauersport, senken nachweislich den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und bilden einen perfekten Ausgleich zum täglichen Stress. Die Muskelmasse wird erhöht, dies gilt jedoch nicht nur für die Skelett-Muskulatur, sondern natürlich auch für die Herz-Muskulatur welche dafür zuständig ist, den Blutfluss im Körper aufrechtzuerhalten und den Organismus mit lebensnotwendigen Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen.
 
Während ein gesunder nicht-sportlicher Mensch im Normalfall einen Herzschlag von 60-80 Schlägen pro Minute aufweist, können es bei Leistungssportlern um die 40 Schläge pro Minute sein. Das Herz eines Sportlers muss in der Lage sein, mehr Sauerstoff in einem kürzeren Zeitraum zu liefern, das Pumpvolumen pro Herzschlag steigt, der Ruhepuls sinkt.
 

Fazit

Wir können das Risiko einer solchen Erkrankung niemals komplett beseitigen, jedoch können wir durch bewusste Entscheidungen dafür Sorge tragen, das Risiko soweit wie möglich zu senken.
 
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gehört zum Leben eines jeden Bodybuilders, jedoch sollte dies auch für unsportliche Menschen die Regel sein. Ist man sportlich nicht aktiv, so hat man immer noch die Möglichkeiten durch bewusste Veränderungen der Lebensweise wie einer Ernährungsanpassung, Verzicht auf übermäßigen Alkoholkonsum oder Zigaretten das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu minimieren.

 

Quellenangabe

[1] Herz-Kreislauf-Erkrankungen für 43% der Todesfälle in Österreich verantwortlich.
[2] Häufigste Todesursache: 40 Prozent der Deutschen sterben an Herz-Kreislauf-Leiden.

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