Die häufigsten Anfängerfehler im Fitness - gymfanatics

Die häufigsten Anfängerfehler im Fitness

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Einleitung

Man hat ein Ziel vor Augen welches man erreichen möchte, doch egal wie sehr man sich jedes Training auch anstrengt, die Muskeln wollen einfach nicht wachsen, auch die Fettpölsterchen bieten einem einen erbitterten Kampf. Da dieser Sport von den Erfolgen und Ergebnissen lebt, schmeißen die meisten deshalb bereits nach einigen Wochen das Handtuch. Doch oft reicht es nicht aus einfach alles zu geben. Um erfolgreich Muskeln aufzubauen, oder Fett zu verlieren bedarf es keinen hochkomplexen Formeln. Dennoch gibt es einige, auf den ersten Blick einfache und logische Regeln welche aber, nicht nur von den Anfängern, sondern auch von vielen fortgeschrittenen Athleten missachtet werden. In diesem Artikel möchten wir auf die häufigsten Anfängerfehler aufmerksam machen und euch dringend raten diese zu vermeiden.

 

Unzureichendes Aufwärmen

Bevor wir zu den Fehlern, welche im Training selbst gemacht werden kommen, gehen wir einen Schritt zurück. Überlegen wir uns, was überhaupt notwendig ist, um im Training das Optimum an Leistung hervorzurufen. Richtig, das Aufwärmen. Häufig ausgelassen und von vielen Anfängern gemieden, ist das Aufwärmen eine der wichtigsten Komponenten eines guten Trainingsplans. Es dient zur Vorbereitung der Muskulatur auf die bevorstehenden Belastungen und schützt uns dadurch vor lästigen und schmerzhaften Verletzungen. Nebenbei behindert fehlendes Aufwärmen ebenso den Muskelaufbau.
 

Kein Cardio

Von den meisten Anfängern wird Cardio, wenn es um erfolgreichen Muskelaufbau geht, unverständlicherweise als Teufel schlechthin angesehen. Es wird sehr viel für das Wachstum der Muskeln getan. Die Gesundheit wird allerdings meist vernachlässigt. Du solltest dich hierbei fragen, was tatsächlich wichtiger ist, zumal Cardio nicht nur die Ausdauer verbessert und unzählige gesundheitliche Vorteile bietet, sondern locker ausgeführt, das Muskelwachstum sogar unterstützen kann. Wer erfolgreich seinen Körperfettanteil reduzieren möchte, sollte Cardio-Training unbedingt ausüben.
 

Zu wenig Regeneration

Wer sich der Tatsache bewusst ist, dass die Muskeln nicht während des Trainings, sondern in den sog. Ruhephasen wachsen, wird ab nun an hoffentlich großes Augenmerk auf die Regeneration legen. Vernachlässigt man diese Tatsache, wird auf lange Sicht gesehen, neben fehlendem Muskelwachstum, ebenfalls die Lust auf’s Training und die Gesundheit darunter leiden. Bevor man also sieben Tage in der Woche seinen Körper bis zur Erschöpfung auslastet, sollte man lieber auf ausreichend Schlaf und Regeneration in Form von geplanten Ruhetagen achten. Manchmal ist weniger also doch mehr.
 

Zu hohes Trainingsvolumen

Ein weiterer Grund, wegen welchem die Regeneration „den Kürzeren zieht“, ist ein zu voll bepackter Trainingsplan. Sehr oft werden blind Trainingspläne aus dem Internet kopiert und angewendet. Es wird vergessen, dass diese häufig für Profi-Sportler kreiert wurden und für einen Neuling eher schlecht als recht sind. Anfänger aber auch Fortgeschrittene, sollten ihren Fokus in den ersten Jahren gezielt auf Grundübungen richten. Nach und nach können vereinzelt Isolationsübungen dazu genommen werden, welche eine Ergänzung zu den im Trainingsplan fest verankerten Grundübungen darstellen sollten. Dies gilt nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen.
 

Zu lange Trainingseinheiten

Ein häufiger Fehler sind zu lange und auslaugende Trainingseinheiten, die unter anderem durch zu hohes Trainingsvolumen zustande kommen. Ein intensives und erfolgreiches Workout sollte nicht länger als 60min dauern. Dauert das Training dennoch länger, verbraucht der Körper in den meisten Fällen zu viel Energie, der Testosteronspiegel im Blut sinkt stark ab und das Resultat ist die Behinderung bzw. Verhinderung des Muskelwachstums. Weiter wird der Körper, durch zu lange Trainingseinheiten enorm geschwächt, was ihn anfälliger für Krankheiten macht. Beispielsweise sollten das Reden mit dem Trainingspartner, wenn möglich auf nach dem Training verlegt werden, da dadurch zu lange Satzpausen und im Enddefekt zu lange Trainingseinheiten entstehen.
 

Kein Beintraining

Der Gedanke, die Beine nicht zu trainieren, weil man womöglich „eh Fußball spielt“ oder einfach keine Lust hat, sollte wenn man diesen Sport ernsthaft betreiben möchte, sehr schnell vergessen werden. Ein guter Grund, ab jetzt fleißig Beintraining zu absolvieren ist jener, dass während diesem die meisten Wachstumshormone ausgeschüttet werden. Nicht nur die Beine, auch der Rest des Körpers kann von dieser Eigenschaft profitieren. Abgesehen davon, dass starke Beine ein Fundament darstellen, um in anderen, vor allem Grundübungen, schweres Gewicht bewegen zu können. Hast Du gewusst, dass eine starke Beinmuskulatur Voraussetzung ist, um beispielsweise schweres Bankdrücken auszuführen?
 

Mehr Fokus auf das Gewicht

Für Gewichtheber bzw. Powerlifter ist dieser Absatz nicht so wichtig wie für Bodybuilder. Während Gewichtheber nur eine Aufgabe haben, möglichst hohes Gewicht zu bewegen, ist für Bodybuilder, die das Ziel der maximalen Hypertrophie (Muskelwachstum) verfolgen eher die Ausführung ausschlaggebend. Es soll bei weitem niemand animiert werden leicht zu trainieren, genauso aber sollte die Ausführung, die Voraussetzung für optimalen Muskelwachstum ist nicht durch zu schweres Gewicht vernachlässigt werden. Salopp gesagt, der Muskel wächst nur, wenn er das maximale Gewicht, maximal oft mit richtiger Ausführung bewegt!
 

Falsche Essgewohnheiten

„Muskeln wachsen in der Küche“, wird von zahlreichen Bodybuildern behauptet und tatsächlich ist an dieser Aussage mehr dran als man auf den ersten Blick vermuten würde. Führt man dem Körper zu wenig Energie in Form von gesunden Lebensmitteln zu, wird das Muskelwachstum mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ausbleiben. Genauso werden die Resultate im Hinblick auf eine Körperfettreduktion bei schlechter bzw. ungesunder Ernährung sehr bedürftig ausfallen. Der Körper eines Bodybuilders ist wie ein Sportwagen. Man kann ihn nicht mit schlechtem Treibstoff tanken und erwarten, dass er sich wie ein Ferrari fährt. Die Tatsache, dass Fitness in erster Form unserer Gesundheit wegen betrieben wird, sollte daher bei Krafttraining in Kombination mit Fast Food und im Allgemeinen ungesunden Lebensmitteln mehr als hinterfragt werden.
 

Supplements

In den meisten Fällen sind Supplements kein Fehler an sich. Allerdings werden sehr oft die als Nahrungsergänzungsmittel gedachten Produkte, zur Haupteinnahmequelle für Ernährung umfunktioniert. Dabei kann kein Supplement der Welt die Ernährung durch natürliche Lebensmittel ersetzen, wozu sie allerdings auch nicht gemacht werden. Das Hauptaugenmerk sollte auf gesunde Ernährung in Form von natürlichen Lebensmitteln gelegt werden und Supplements als Zusatz gesehen werden, die Dich auf dem Weg zu deinem Traumkörper unterstützen.

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