Bodybuilding Mindset - Teil 4: Übermotivation - gymfanatics

Bodybuilding Mindset – Teil 4: Übermotivation

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Der Schuss kann schnell nach hinten losgehen

Wir haben am Anfang des Artikels diejenigen ansprechen wollen, die es schwer haben sich für das Training zu motivieren. Während diese nun hoffentlich die nötigen Grundlagen beherrschen und wissen wie sie sich selbst motivieren können und auf was geachtet werden muss, geht es in diesem Kapitel um jene die durch ihre Übermotivation gut und gerne über das Ziel hinausschießen.

 

Übermotivation im Training

Die Übermotivation zeigt sich nicht nur abseits, sondern auch im Training selbst. Meist durch zu voll bepackte Trainingspläne. Zehn verschiedene Übungen für die Brust, genauso viele für den Triceps. Getreu dem Motto: Viel bringt viel, verbringen Anfänger mehrere Stunden im Fitnesscenter. Jeder Muskel wird bis zur Erschöpfung trainiert. Da davon ausgegangen wird, dass Ruhetage schlecht für die Progression sind, wird an so vielen Tagen wie nur möglich trainiert. Dass man sich mit einer solchen Herangehensweise selbst ins Bein schießt, ist den meisten leider nicht bewusst.

 
Während über den Begriff „Übertraining“ heftig debattiert und dessen Existenz angezweifelt wird, kann mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, dass zu hohes Trainingsvolumen das Muskelwachstum behindert. Trainiert man an mehreren Tagen in der Woche, ohne dem Körper genug Regeneration zu bieten, so kann sich dieser nicht mehr erholen. Aufgrund der extrem hohen körperlichen Belastungen, denen Trainierende ausgesetzt sind, sind immer häufiger auftretende Erkrankungen keine Seltenheit. Doch selbst dann werden die alarmierenden Signale des Körpers ignoriert.

 

Krank, egal ich gehe trotzdem trainieren

Manche lassen sich trotz einer Erkältung nicht bremsen. Der Irrglaube, dass nach einer Woche Trainingspause die Muskeln fast restlos verschwinden, hält sich hartnäckig in den Köpfen vieler Trainierender. Dabei ist eine Pause deutlich sinnvoller. Bei Erkrankungen ist der Körper primär damit beschäftigt, diese schnellstmöglich zu bekämpfen. Das angeschlagene Immunsystem wird durch das Training zusätzlich geschwächt.

 
Je schwerwiegender die Erkrankung, desto längere Trainingspausen sollten eingeplant werden. Fühlt man sich krank und schlapp, macht ein Training nicht viel bzw. gar keinen Sinn. Unter solchen Umständen ist der Körper nämlich nicht in der Lage leistungsfähig zu sein. Geht man trotzdem trainieren kann sich dies nicht nur negativ auf die Motivation, sondern auf die Gesundheit niederschlagen. Krankheiten sollten immer vollständig auskuriert werden. Lässt man diese Tatsache ungeachtet, so sind immer wiederkehrende und meist schwerere Erkrankungen die Folge.

 
„Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen, wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts“ – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

 

Quellenangabe

„Motivation und Emotion“ – Klaus Rothermund / Andreas Eder
„Der Fisch stinkt vom Kopf“ – Hein Hansen
„Wie Gedanken unser Wohlbefinden beeinflussen“ – Gustave-Nicolas Fischer, Virginie Dodeler, Jutta Bretthauser

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