Bodybuilding Mindset - Teil 3: Mentale Stärke - gymfanatics

Bodybuilding Mindset – Teil 3: Mentale Stärke

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Mentale Vorbereitung auf das Training

Was steht auf dem Plan
Gehen wir einen Schritt weiter. Du hast nun entschlossen ins Training einzusteigen. Hast einen Trainings- und Ernährungsplan, hast dir realistische Ziele gesetzt und fragst Dich was außer der Motivation noch wichtig ist. Obwohl eng mit der Motivation verknüpft, hat das Thema rund um die mentale Vorbereitung auf das Training ein eigenes Kapitel verdient. Dabei beschreibt die mentale Vorbereitung das gedankliche Durchgehen des bevorstehenden Trainings, jeder Übung, jedes einzelnen Satzes.

 
Training gedanklich Durchgehen
Wie in unserem Artikel „das perfekte Aufwärmprogramm“ beschrieben, ist das Aufwärmen an sich eine der wichtigsten Komponenten eines erfolgreichen Trainingsplans. Dieses dient der Vorbereitung der Muskulatur auf die bevorstehenden Belastungen. Es heißt, dadurch wird die maximale Leistungsfähigkeit während dem eigentlichen Training sichergestellt. Das Training und die Übungen gedanklich durchzugehen, hilft hingegen der Psyche sich auf die bevorstehenden Belastungen einzustellen. Ruhig in sich kehren und jede Übung im Gedanken durchgehen. Auf welche Dinge muss ich bei welcher Übung achten. Jede Übung, jede einzelne Wiederholung wird im Gedanken durchgegangen. Die mentale Vorbereitung kann entweder zuhause oder spätestens während dem Aufwärmen durchgeführt werden. Nicht wundern, wenn man die Muskeln während den Übungen besser spürt und das Training rundum intensiver ausfällt.
 

Mind-Muscle Connection

Verbindung wird aufgebaut
Die Großen und bekannten dieses Sports lassen kaum eine Gelegenheit aus, über die Wichtigkeit der Mind-Muscle Connection zu berichten. Dabei beschreibt die Mind-Muscle Connection die Visualisierung und die gedankliche Verbindung zu den Muskeln während einer Übung. Sehr oft wird der Misserfolg mit der falschen Übungsauswahl, dem zu voll bepackten Trainingsplan oder der schlechten Ernährung begründet. Diese sind völlig legitim und mitunter ein Grund warum es bei vielen nur bei dem Wunsch viel Muskelmasse aufzubauen bleibt. Die Ursache kann aber genauso an einer fehlenden Mind-Muscle Connection liegen.
 
Das Geheimnis der Profis
Wir werden oft Zeugen von Trainierenden die schweres oder zumindest respektables Gewicht bewegen. Es werden haufenweise Hantelscheiben aufgeladen, dann wird mit dem Trainingspartner gequatscht und gelacht, ehe die Hantel für einige Sekunden auf und ab bewegt wird. „Irgendwie spüre ich den Muskel bei dieser Übung nicht“ – sind häufige Aussagen die man in einem Fitnesscenter zu hören bekommt. Dem aufmerksamen Leser und erfahrenem Athlet wird aufgefallen sein, dass mit einer derartigen Herangehensweise keine großartigen Erfolge erzielt werden können. Nicht dass das Reden mit dem Trainingspartner eine „Sünde“ ist, bei weitem nicht. Das Training fängt allerdings, nicht erst unmittelbar vor der ersten Wiederholung an. Es ist wichtig den Muskel während der Übung zu spüren, dafür muss der Kopf allerdings bei der Sache sein. Die Mind-Muscle Connection ist außerdem ein Indiz dafür, wie sauber und korrekt wir eine Übung ausführen.
 
Wie stellt man die Mind-Muscle Connection her
Es gibt verschiedene Herangehensweisen. Deshalb werden wir ein beispielhaftes Vorgehen aus der Ich-Perspektive schildern und Punkte nennen die zu beachten sind: Schon bevor ich ins Fitnessstudio gehe, oder die Haustür verlasse, ist der Trainingsmodus auf „An“ gestellt. In den Aufwärmsätzen versuche ich mich in die Übung hinein zu fühlen, den Bewegungsablauf zu optimieren und zu spüren wie die Muskeln und jede einzelne Faser von ihnen arbeitet. Jetzt ist es nicht mehr wichtig was heute auf der Arbeit passiert ist, oder welche sonstigen Probleme mich erwarten wenn ich zuhause bin. Das einzige was in diesem Moment zählt, ist das Training selbst. Während der Übung habe ich stets ein klares Bild vor Augen. Ein Bild, welches mich so zeigt wie ich gerne ausschauen würde. Das Bild ist so klar vor meinen Augen, als würde es der Realität entsprechen. Ich weiß, wie jede einzelne Wiederholung mir dazu verhelfen wird, diesem Ziel näher zu kommen. Ich konzentriere mich auf die Zielmuskulatur und stelle mir vor, wie diese mit jeder weiteren Wiederholung wächst. Ich bin von der Außenwelt abgeschattet, ich fühle wie meine Muskeln jedes Mal aufs selbe kontrahieren und wieder entspannen. Am Ende des Tages wird ihnen nichts anderes übrig bleiben, als zu wachsen.
 
Der ein oder andere wird vermutlich nun meinen psychischen Zustand anzweifeln. Das einzige was dazu gesagt werden kann ist: Probiert es aus, ich verspreche euch, dass es sich auszahlen wird.
 
„Kein Vogel kann zu hoch fliegen, wenn er seine eigenen Flügel benützt.“ – William Blake
 

Quellenangabe

„Motivation und Emotion“ – Klaus Rothermund / Andreas Eder
„Der Fisch stinkt vom Kopf“ – Hein Hansen
„Wie Gedanken unser Wohlbefinden beeinflussen“ – Gustave-Nicolas Fischer, Virginie Dodeler, Jutta Bretthauser

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